Memo-Spiele

Unser erstes Basler Spiel ist erschienen!

Gemeinsam mit dem Basler Kulturhaus Bider&Tanner haben wir das BaselMemo entwickelt:
32 Fotos von Basel mit Spielanleitung und Objektbeschreibung in deutsch, französisch und englisch

Das neue BaselMemo
Das neue BaselMemo

Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der vielen elektronischen Games sind die traditionellen Spiele noch immer sehr beliebt. Dazu gehören auch die so genannten Memo-Spiele, bei eine Anzahl Kärtchen verdeckt ausgelegt und durch Umdrehen von zwei Kärt chen die zueinander passenden gefunden werden müssen. Generell sind Gesellschaftsspiele sehr gefragt: Eine Ende 2018 veröffentlichte Studie des Hamburger Maktforschungsinstituts ‹Spledid Research› hat ergeben, dass 29 Prozent der Deutschen häufig zu Spielbrett oder Karten greifen; weitere 33 Prozent tun dies zumindestens gelegentlich. 40 Prozent spielen mehrmals im Monat, dabei greifen sie vor allem auf altgekannte Spiele zurück. ‹weg vom Digitalen, hin zum Realen›, das wünschen sich immer mehr Menschen für ihre Freizeit. In der Schweiz dürften die Werte ähnlich liegen.
Der Schweizerische Buchhändler- und Verleger-Verband gibt an, dass Buchhändler mehr und mehr Gesellschaftsspiele verkaufen. Dies auch, weil es immer weniger Kinderspielzeugläden gibt: Es ist das gleiche Publikum, das gerne liest und gerne spielt. Generell scheint zudem in der Region Basel ein Trend zu Nostalgie und Tradition wieder aufzuleben, wie Sabine Horvath vom Standortmarketing bestätigt. So stossen beispielsweise Schwingfeste in unserer Region auf reges Interesse. Memo-Spiele werden übrigens nicht nur von Familien mit Kindern gerne gespielt, auch bei Erwachsenen sind sie beliebt, denn sie helfen, die Gedächtnisleistung zu verbessern.

Christian Lienhard, der Fotograf der Zeitschrift ‹BwieBasel›, ist verantwortlich für die Fotos des neuen Memos: «Es war nicht einfach, die Basler Sujets als Quadrate aufzunehmen. Normalerweise arbeiten wir ja im Hoch- oder Querformat»,meinte er zu dieser Herausforderung. «Zudem ist es bei der Grösse der Kärtchen wichtig, dass das Motiv noch immer klar erkennbar ist und sich von den anderen unterscheidet. Deshalb haben wir uns bei einigen Objekten für Details entschieden wie beispielsweise dem ‹Loch› der Messe Schweiz oder einer Skulptur des Tinguely-Brunnens. Stellen Sie sich eine ganze Fasnachtsclique im Format von 6 auf 6 Zentimetern vor; da erkennen Sie nicht einmal mehr die einzelnen Figuren!»

In Basel hiess dieses Spiel um die 1950er Jahre übrigens ‹Zwillingsspiel›; es war die Basler Erzieherin Berta von Schröder, welche um 1940 das erste Zwillingsspiel auf den Markt brachte.
Deshalb trägt das Basler Memo auch den Untertitel ‹32 Zwillinge – 32 Twins – 32 Jumeaux›

Das neue ‹Basel Memo› ist für Fr. 24.80 EXKLUSIV im Kulturhaus Bider&Tanner erhältlich. Sie können es hier bestellen.
Es eignet sich nicht nur für ein unterhaltsames Spiel sondern ist auch ein ideales Souvenir oder ein Präsent für Heimweh-Basler.